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Werdegang

Mein Weg … 25 Jahre Wirtschaft, 8 Jahre Verwaltung

Von der Ausbildung bei Nordland Papier bis zur Geschäftsführung beim Wirtschaftsverband Emsland. Ein Rückblick auf die Stationen, die mich geprägt haben.

Sabrina Wendt

Mein Weg beginnt 1998 mit einer kaufmännischen Ausbildung bei Nordland Papier in Dörpen. Von dort ging es Schritt für Schritt … erst als Facheinkäuferin, dann mit immer mehr Verantwortung.

Zwischen 2006 und 2011 haben mein Mann und ich das Emsland verlassen. Berufliche Stationen in Österreich (Voith Siemens, später UPM-Kymmene Steyrermühl) brachten internationale Einkaufserfahrung. Parallel dazu absolvierte ich nebenberuflich mein BWL-Studium … 2011 mit dem Diplom-Kauffrau (FH) in der Tasche.

2012 ging es zurück nach Papenburg. Bei Ems PreCab, einer Tochter der Meyer Werft, baute ich vier Jahre lang das Lieferantennetzwerk auf. Dort habe ich gelernt, wie der Werft-Standort Papenburg aus Industriesicht funktioniert … und welche Rolle starke regionale Lieferketten spielen.

2016 dann der Schritt in die Stadtverwaltung. Acht Jahre lang war ich Wirtschaftsförderin der Stadt Papenburg. Stabstellenleitung, Aufsichtsrat Seaports of Niedersachsen, Programm „Digitale Orte Niedersachsen”. Schlüsselprojekte: Value Port Papenburg (81 Hektar) und die Wirtschaftsförderungsstrategie 2018/2022. Plus die Weiterbildung zum Business Coach (IHK).

In dieser Zeit habe ich viel gelernt … über die Stadt, über Verwaltungsprozesse, über das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft. Aber auch darüber, wo Strukturen helfen … und wo sie ausbremsen.

Seit Mai 2024 bin ich Geschäftsführerin beim Wirtschaftsverband Emsland e. V. und der Emsländischen Stiftung Beruf und Familie in Meppen. Eine Aufgabe, die mich erfüllt … weil sie zeigt, wie regionale Wirtschaftspolitik wirklich wirken kann.

Und seit Anfang 2026 kandidiere ich als Bürgermeisterin für Papenburg.

Was alle Stationen verbindet: das Interesse an Menschen, an Strukturen, an Lösungen. Industrie verstehen, Strukturen aufbauen, Menschen zusammenbringen … das ist der rote Faden.

Ich glaube, das ist genau das, was Papenburg jetzt braucht.