Häufige Fragen.
… ehrliche Antworten.
Hier bekommst du Antworten. Es geht um meine Kandidatur. Es geht um mein Programm. Und es geht um das Bürger-Votum. Fehlt dir eine Frage? Schreib mir.
Über mich
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Wer bist du? +
Ich bin Sabrina Wendt. Ich möchte Bürgermeisterin von Papenburg werden. Ich bin parteilos. Das heißt: Ich bin in keiner Partei. Ich bin in Papenburg geboren. Ich bin in Dörpen groß geworden. Heute wohne ich am Obenende. Ich bin Mutter von 2 Kindern. Am liebsten bin ich draußen. Mit meinem Pferd Monti und meiner Hündin Nala. Meine Haltung passt in drei Worte: zuhören, anpacken, umsetzen.
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Warum willst du Bürgermeisterin werden? +
Weil ich gefragt worden bin. Von Menschen aus der Politik. Aus der Wirtschaft. Und aus dem Rathaus. Ich habe lange darüber nachgedacht. Am Ende war es einfach: Ich kenne diese Stadt aus dem Rathaus und aus der Wirtschaft. Ich weiß, wo es klemmt. Und ich weiß auch, wie man es löst. Papenburg wurde im Moor gebaut, aus dem Nichts. Wir machen möglich, was andere für unmöglich halten. Das hole ich zurück.
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Welche drei Eigenschaften qualifizieren dich? +
Zuhören, anpacken, umsetzen. Zuhören heißt: Ich entscheide nicht über Köpfe hinweg. Anpacken heißt: Ich räume Hindernisse weg. Umsetzen heißt: lieber zwei Versprechen, die halten, als zehn, die platzen. Dazu kommen über 25 Jahre Berufserfahrung in Wirtschaft und Verwaltung. Davon über 15 Jahre als Führungskraft.
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Welche berufliche Erfahrung hast du? +
Ich arbeite seit über 25 Jahren. Davon über 15 Jahre als Führungskraft. Acht Jahre war ich Wirtschaftsförderin bei der Stadt Papenburg. Eine Wirtschaftsförderin hilft den Firmen in der Stadt. Seit zwei Jahren leite ich den Wirtschaftsverband Emsland. Davor habe ich 15 Jahre in Firmen gearbeitet. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung. Neben dem Beruf habe ich studiert. Ich bin Diplom-Kauffrau.
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Wo liegen deine größten Schwächen? +
Ich bin oft ungeduldig. Ist ein Projekt fertig, denke ich schon an das nächste. Früher habe ich mich damit unter Druck gesetzt. Andere Menschen wahrscheinlich auch. Heute weiß ich: Gute Entscheidungen brauchen manchmal Zeit. Meine Ungeduld ist aber auch eine Stärke. Ich bleibe nicht stehen.
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Was würdest du im Beruf heute anders machen? +
Ich würde früher Verantwortung abgeben. Früher habe ich oft gedacht: Das mache ich lieber selbst. Heute weiß ich: Führung heißt nicht, alles selbst zu machen. Führung heißt, anderen Menschen Verantwortung zu geben und ihnen zu vertrauen. Wichtig ist mir dabei: Wir reden offen miteinander.
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Warum kandidierst du parteilos? +
Weil eine Bürgermeisterin für alle da sein muss. Nicht nur für eine Partei. Die Aufgaben in Papenburg sind selten Parteisachen: Bauplätze, schnelle Verfahren, Hilfe für Firmen. Das sind Aufgaben. CDU, FDP und die Wirtschaft unterstützen mich. Meine Entscheidungen treffe ich trotzdem unabhängig.
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Was hast du als Wirtschaftsförderin erreicht? +
Von 2016 bis 2024 war ich Wirtschaftsförderin in Papenburg. Ich habe den Value Port mit aufgebaut. Das ist ein großes Gebiet für Firmen, 81 Hektar groß. Ich habe die Wirtschaftsförderungs-Strategie 2018 und 2022 verantwortet. In der Corona-Zeit habe ich einen Online-Marktplatz für die Firmen der Stadt aufgebaut. Dafür gab es die Auszeichnung Digitale Orte Niedersachsen.
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Warum du und nicht ein anderer Kandidat? +
Über die anderen sage ich nichts. Das kannst du selbst beurteilen. Für mich spricht eine seltene Mischung: Ich kenne das Rathaus von innen, acht Jahre lang. Und ich kenne die Wirtschaft von der anderen Seite. Heute leite ich den Wirtschaftsverband Emsland. Außerdem rede ich nicht nur vom Zuhören. Beim Bürgervotum kann jeder schon jetzt mitreden.
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Was findest du bei deinen Mitbewerbern gut? +
Die Arbeit von Dietmar Nee als Stadtjugendpfleger. Die Pappstadt, den Ferienpass und die Jugendarbeit. Ich habe als Kind selbst von solchen Angeboten profitiert. Wir hatten zu Hause nicht viel Geld. Über den Ferienpass waren wir trotzdem unterwegs: im Schwimmbad, im Zoo. Diese Angebote will ich wieder stärken.
Mein Plan
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Was sind deine Schwerpunkte? +
Ich setze auf sechs Themen. Erstens: Wirtschaft und Zukunft. Zweitens: Wohnen und lebendige Stadt. Drittens: Familie und Bildung. Viertens: Gesundheit und gut älter werden. Fünftens: Ehrenamt und Teilhabe. Sechstens: eine moderne Verwaltung mit Computer und Internet. Meinen ganzen Plan findest du unter Schwerpunkte. Dort stehen auch die Maßnahmen.
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Was sind deine fünf Versprechen? +
Erstens: immer 250 Bauplätze auf Vorrat. Zweitens: vier neue Firmen pro Jahr, jede mit mindestens zehn Arbeitsplätzen. Drittens: ein Digitales Papenburg als kurzer Draht zur Stadt. Viertens: jedes Jahr ein Bericht über die Kosten. Fünftens: mehr Grün für Klima und Lebensqualität. Dazu zwei feste Zusagen: ein fester Ansprechpartner für jede Firma und jeden Verein. Und 50 Besuche im Jahr.
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Was änderst du in den ersten 100 Tagen? +
Womit ich anfange, entscheidest du mit. Beim Bürgervotum kann jeder ein Thema einbringen oder für eines abstimmen. Die Themen mit den meisten Stimmen nehme ich mit. Ich lege sie nicht vorher fest. Parallel starte ich mit dem, was nicht warten kann: klare Zuständigkeiten, schnelle Verfahren und ein fester Ansprechpartner für Firmen und Vereine.
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Welches Projekt willst du fertig machen? +
Zwei Dinge, und sie hängen zusammen. Das erste ist der Value Port. Dieses Gebiet für Firmen habe ich als Wirtschaftsförderin mit aufgebaut. Jetzt sollen dort Firmen einziehen. Das zweite sind die Bauplätze. Eine junge Familie soll in Papenburg einen Bauplatz finden und nicht wegziehen müssen. Ohne Firmen hat die Stadt kein Geld. Ohne Geld gibt es keine neuen Bauplätze. Deshalb nenne ich beides.
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Woran erkenne ich, dass du gute Arbeit gemacht hast? +
Junge Familien finden einen Bauplatz. Jedes Jahr kommen neue Firmen dazu, mindestens vier. Dein Anliegen im Rathaus hat einen Namen und eine Antwortzeit. Und Papenburg wird wieder ernst genommen, auch außerhalb der Stadt. Jedes Jahr kannst du in einem Bericht nachlesen, was ich versprochen und was ich geliefert habe.
Wirtschaft und Innenstadt
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Was planst du für die Wirtschaft? +
Die Wirtschaft ist Chefsache. Das mache ich selbst. Jede Firma bekommt einen festen Ansprechpartner, von der ersten Frage bis zur Genehmigung. Eine Person, ein Telefon, eine Antwort. Ich besuche 50 Firmen und Vereine im Jahr. Mein Ziel sind vier neue Firmen pro Jahr, jede mit mindestens zehn Arbeitsplätzen. Der Platz ist da: der Value Port mit 81 Hektar und der Bokeler Bogen.
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Wie wichtig ist die Meyer Werft für Papenburg? +
Sehr wichtig. Sie ist das Herz dieser Stadt. Dort arbeiten rund 3.300 Menschen. Viele andere Firmen arbeiten für die Werft. Die Werft baut seit über 230 Jahren Schiffe. Gerade weil sie so wichtig ist, braucht Papenburg auch andere Branchen.
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Wie stärkst du die Innenstadt? +
Menschen brauchen einen Grund herzukommen. Nur Parkplätze reichen nicht. Die Innenstadt muss schön sein, und es muss etwas los sein. Der Kanal ist unsere Besonderheit. Ein Eis am Wasser, ein Markt, ein kleines Fest. Am Untenende sollen die Schaufenster wieder voll sein. Ein Werkzeug gibt es schon: den Papenburg Gutschein. Mein Ziel ist ein sichtbares Projekt pro Jahr.
Wohnen und Bauplätze
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Was planst du für Wohnen und Bauplätze? +
Es soll immer 250 fertige Bauplätze geben, verteilt über alle Ortsteile. Dann hört niemand mehr: In Papenburg ist gerade nichts frei. Dazu gehört eine gute Mischung: Bauplätze für junge Familien, Wohnungen ohne Stufen für ältere Menschen, kleine Mietwohnungen für junge Leute. Jedes Jahr bringe ich außerdem eine leere Fläche wieder in Nutzung.
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Wie hältst du junge Familien in Papenburg? +
Ich plane Bauland und Betreuung zusammen, nicht nacheinander. Der Kita-Platz muss in der Nähe sein. Schwierig sind die frühen und späten Zeiten. Wer um sechs Uhr in der Werft anfängt, braucht früh einen Platz. Halten allein reicht aber nicht. Wer zum Studieren weggeht, soll zurückkommen können. Mein Mann und ich sind nach fünf Jahren Österreich bewusst zurückgekommen.
Familie, Kinder und Jugend
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Was planst du für Familie, Kinder und Bildung? +
Als Mutter von zwei Kindern weiß ich, wie der Alltag läuft. Es soll eine verlässliche Betreuung in der Nähe geben. Ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es den Ganztag. Die Zeiten sollen zur Schichtarbeit passen. Schule und Betrieb sollen enger zusammenarbeiten, mit Praktika und Ausbildung vor Ort.
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Was verbesserst du für Kinder und Jugendliche? +
Drei Dinge: mitreden können, Orte zum Treffen, und die Aussicht, hier zu bleiben. Mitreden fängt damit an, dass ich frage. Beim Bürgervotum kann jeder mitmachen, und in Niedersachsen wählt man ab 16. Dazu will ich ein Jugendparlament mit eigenem Budget. Erfinden muss ich das nicht: Die Regeln dafür stehen seit 2013 im Papenburger Ortsrecht. Sie werden nur nicht genutzt.
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Welche Angebote fehlen in Papenburg? +
Für Jugendliche gibt es viel zu wenig. Ich habe selbst zwei Jugendliche zu Hause. Sie brauchen einen dritten Ort. Einen Ort ohne Eintritt. Einen Ort ohne Programm. Einen Ort, an dem niemand etwas verkauft. Mein Ansatz ist, das zu stärken, was Jugendliche sich selbst geschaffen haben.
Gesundheit und älter werden
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Was planst du für Gesundheit und ältere Menschen? +
Eine Bürgermeisterin betreibt keine Arztpraxis. Aber sie kann den Weg frei machen. In Papenburg sind 16 Hausarztsitze unbesetzt, bei rund 37.000 Einwohnern. Ich mache neuen Praxen den Weg frei und werbe um Ärzte und Pflegekräfte. Für ältere Menschen zählen vor allem die Wege: sicher, auch mit Rollator. Dazu Einkaufsmöglichkeiten ohne Stufen und Treffpunkte in der Nähe.
Ehrenamt, Vereine und Freizeit
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Was planst du für Ehrenamt und Teilhabe? +
Das Ehrenamt ist das Herz von Papenburg. Wer sich einsetzt, soll Rückenwind spüren und nicht Formulare. Vereine brauchen Verlässlichkeit: Zusagen über mehrere Jahre, weniger Bürokratie, einen Ansprechpartner statt vier Abteilungen. Dazu Hilfe bei Räumen, bei der Organisation und bei der Qualifizierung. Teilhabe heißt: Wege, Eingänge und Plätze ohne Hindernisse. Und jedes Kind in Papenburg soll schwimmen lernen.
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Wie wichtig ist das Freibad für dich? +
Sehr wichtig, und nicht nur als Freizeitangebot. Im Bad lernen Kinder schwimmen, und das ist für mich keine Kür. Jedes Kind in Papenburg soll schwimmen können. Dazu kommt: Im Sommer ist ein Bad wichtig für eine Stadt, in der nicht jede Familie wegfahren kann.
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Setzt du dich für das Freibad ein? +
Ja. Und ich sage dir ehrlich, wie die Lage ist. Einen Beschluss zum Schließen gibt es nicht. Es gibt aber auch keinen beschlossenen Plan für die Bäder. Der Sanierungsstau am Hallenbad steht seit einer Studie von 2017 auf dem Papier. Seitdem wurde einzeln repariert und im Ganzen nichts entschieden. Dafür setze ich mich ein: ein Bäderkonzept mit Zahlen, Zeitplan und Kosten, das der Rat beschließt.
Sicherheit und Verkehr
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Bist du dafür verantwortlich, dass Menschen sich sicher fühlen? +
Ja. Eine Bürgermeisterin ist keine Polizei. Aber sie ist für vieles zuständig, was darüber entscheidet, ob du dich abends wohlfühlst: Beleuchtung, Wege, Plätze und der Zustand von Unterführungen. Das ist Alltagssicherheit, und dafür ist die Stadt zuständig.
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Welche Maßnahmen willst du dafür umsetzen? +
Zuerst die Wege, auf denen Kinder zur Schule fahren. Und die Stellen, an denen ältere Menschen sich nicht mehr trauen. Beleuchtung dort, wo es dunkel ist. Wege, die auch mit Rollator und Kinderwagen funktionieren. Plätze, die gepflegt sind. Alles auf einmal geht nicht. Deshalb gibt es einen klaren Plan mit Zeit und Kosten. Nennt mir jemand so eine Stelle, schaue ich sie mir an.
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Welche Verkehrsprobleme löst du zuerst? +
Das entscheide ich nicht allein. Im Bürgervotum stehen die Themen, die den Leuten wichtig sind. Beim Verkehr sind das die Radwege, die Friesenstraße, die Brücken und sichere Schulwege. Für den Radverkehr liegt seit Jahren ein fertiges Konzept vor. Es wurde bis heute nur zur Kenntnis genommen. Bis zum 31. März 2027 lege ich einen verbindlichen Plan vor, mit Strecken, Zeiten und Kosten.
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Wie stehst du zu Fahrrad, Auto und Fußverkehr? +
Ich spiele die nicht gegeneinander aus. Papenburg ist weitläufig, viele Menschen brauchen ein Auto, und das bleibt so. Priorität hat für mich, wo es unsicher ist. Und das ist meistens dort, wo Kinder und ältere Menschen unterwegs sind. Ein Radweg mit aufgebrochenen Wurzeln ist kein Radweg. Da fange ich an. Und ich denke an die Schichtarbeit: Wer um 22 Uhr Feierabend hat, muss nach Hause kommen.
Klima und Umwelt
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Welche Klimaschutzmaßnahmen hältst du für sinnvoll? +
Die, die man sieht und die sofort etwas bringen. Zuerst Vorsorge dort, wo es uns trifft. Wir haben die Bilder vom Hochwasser an Weihnachten im Kopf. Und den Augustmarkt, der in zwei Stunden unter Wasser stand. Dazu mehr Grün und Schatten dort, wo Menschen sich aufhalten. Die Gebäude der Stadt sollen weniger Energie brauchen, mit Photovoltaik auf den Dächern. Und jedes Jahr gibt es einen öffentlichen Bericht.
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Wo sind die Grenzen der Stadt beim Klima? +
Eine Stadt entscheidet nicht über die Energiepolitik. Sie entscheidet über Bäume, Dächer, Flächen und über ihre eigenen Gebäude. Das ist weniger, als manche hoffen, und mehr, als viele denken. Mein Maßstab ist nicht Ideologie. Mein Maßstab ist: Funktioniert es, und lohnt es sich für Papenburg? Auflagen ohne echte Wirkung mute ich keiner Familie und keinem Betrieb zu.
Verwaltung und Computer
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Was planst du für Verwaltung und Digitalisierung? +
Nicht sagen, warum etwas nicht geht. Sondern fragen, wie es möglich wird. Einfache Fälle bekommen schnelle Verfahren, mit klarer Zuständigkeit und kurzer Antwortzeit. Das Digitale Papenburg ist rund um die Uhr erreichbar. Die Daten bleiben in Europa und gehören der Stadt.
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Was läuft in der Stadtverwaltung gut? +
Die Menschen, die dort arbeiten. Sie haben Lust auf ihre Arbeit. Das weiß ich aus acht Jahren im Rathaus. Viele machen ihren Job gut und gern, oft unter Bedingungen, die von außen niemand sieht. Zu meiner Zeit hatte das Rathaus ein sehr gutes Team. Diese Stimmung bringe ich zurück. Was fehlt, ist Rückendeckung von oben.
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Was läuft nicht gut? +
Vorgänge werden verschoben statt entschieden. Und wer etwas will, weiß oft nicht, wer zuständig ist und wann er eine Antwort bekommt. Ein Beispiel: Jemand kauft ein Grundstück und will einen Betrieb bauen. Dann beginnt das Warten, erst Wochen, dann Monate. Für dieselbe Sache braucht die eine Behörde Stunden und die andere Monate. Das ist kein Vorwurf an die Mitarbeiter. Das ist eine Frage der Führung.
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Wie machst du die Verwaltung bürgerfreundlicher? +
Jedes Anliegen bekommt einen Namen, eine Zuständigkeit und eine Antwortzeit. Mein Maßstab ist eine Antwort in 14 Tagen. Auch wenn die Antwort lautet: Wir wissen es noch nicht. Einfache Fälle sollen durchlaufen, statt Schleifen zu drehen. Und das Digitale Papenburg ist rund um die Uhr da, auch nach der Schicht.
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Welche Behördengänge gehen bald digital? +
Alles, wofür du heute nur ein Formular und einen Stempel brauchst, soll auch digital gehen. Und du sollst jederzeit sehen können, wie weit dein Antrag ist. So wie bei einem Paket. Ich baue das in machbaren Stufen. Die ersten siehst du nach wenigen Monaten. Die Daten bleiben in Europa und gehören der Stadt.
Geld der Stadt
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Wie beurteilst du die Finanzen der Stadt? +
Angespannt, und nicht wegen eines einzelnen Jahres. Bis Ende 2026 liegt der Schuldenstand bei über 50 Millionen Euro. Für die Jahre 2026 bis 2029 kommen rund 39 Millionen Euro neue Schulden dazu. Sorge macht mir vor allem der Puffer: Die liquiden Mittel sind von 5,9 Millionen Euro Ende 2024 auf 5,3 Millionen Euro Ende 2025 gefallen. Kredite für die Liquidität gibt es bisher keine, und das soll so bleiben.
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Wo kann die Stadt sparen? +
Nicht beim Ehrenamt und nicht bei der Betreuung. Da kommt jeder Euro zurück. Sparen lässt sich bei Verfahren, die zu lange dauern oder die es doppelt gibt. Bei Projekten ohne klare Priorität. Und bei Folgekosten, die vorher niemand gerechnet hat. Ich will keine Kürzung mit dem Rasenmäher, sondern eine ehrliche Prioritätenliste, die öffentlich ist.
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Wo willst du mehr investieren? +
In das, was später Geld einbringt oder Geld spart. Also in Flächen für Betriebe und in Bauland, denn daraus werden Arbeitsplätze und Steuern. In Betreuung, weil Eltern sonst nicht arbeiten können. Und in den Erhalt von Straßen, Wegen und Gebäuden. Aufgeschobene Reparatur ist die teuerste Form von Sparen.
Offenheit und Zusammenarbeit
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Setzt du dich für mehr Transparenz ein? +
Ja. Mein Maßstab ist einfach: Wer wissen will, wohin das Geld fließt und warum etwas so entschieden wurde, soll es nachlesen können. Und zwar ohne einen Antrag zu stellen. Deshalb lege ich jedes Jahr einen öffentlichen Bericht über Prioritäten und Kosten vor. Beteiligung heißt bei mir: vorher fragen, nicht hinterher erklären.
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Sollen Ratssitzungen im Internet übertragen werden? +
Ich bin für Transparenz und habe damit kein Problem. In der Geschäftsordnung des Rates von 2021 kommen Übertragungen gar nicht vor. Es gibt also kein Verbot, sondern eine Lücke. Entscheiden muss das der Rat, nicht die Bürgermeisterin allein. Ich bringe es ein und werbe dafür. Vorher müssen die zustimmen, die dort reden.
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Gibt es jedes Jahr einen Bericht über deine Versprechen? +
Ja, das ist eines meiner fünf Versprechen: ein jährlicher öffentlicher Bericht über Prioritäten und Kosten. Darin steht, was gekostet hat, was gekommen ist und was liegen geblieben ist. Vor allem das Liegengebliebene. Sonst ist es kein Bericht, sondern Werbung.
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Wie arbeitest du mit anderen Parteien zusammen? +
So, wie meine Kandidatur entstanden ist. Ich bin parteilos, und das ist keine Pose: Die CDU hat mir ihren eigenen Kandidatenplatz gegeben. Die FDP hat auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. Zwei Parteien, die sich sonst streiten, haben sich auf mich geeinigt. Genau so stelle ich mir Zusammenarbeit vor: Man einigt sich auf die Sache. Im Rat rede ich mit jeder Fraktion, die etwas für Papenburg will.
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Wie gehst du mit Kritik um? +
Ich halte sie aus, und ich brauche sie. Wer nur Zustimmung hört, trifft irgendwann schlechte Entscheidungen. Beim Bürgervotum siehst du das gut: Dort kann jeder auch einen Gegenvorschlag einreichen, der gleichberechtigt mitläuft. Beides bleibt stehen. Was ich nicht mag, sind anonyme Angriffe auf Personen. Über die Sache diskutiere ich gern.
Bürgervotum
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Wie funktioniert das Bürgervotum? +
Beim Bürger-Votum bringst du ein Anliegen ein. Oder du stimmst für ein Anliegen von anderen. Du kannst schreiben. Du kannst sprechen. Du kannst ein Foto oder Video schicken. Wenn du willst, geht das auch ohne Namen. Ab 50 Stimmen sage ich öffentlich etwas dazu. Ab 100 Stimmen schaue ich mir die Stelle vor Ort an. Ab 250 Stimmen stimmt ganz Papenburg mit ab. Die Regel gilt auch dann, wenn mir ein Thema nicht passt. Die Top 5 kommen auf meine 100-Tage-Liste. Schwarz auf weiß. Start ist ab 29. Juni 2026. Du kannst jederzeit sehen, wie es mit jedem Thema steht.
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Willst du mehr Bürgergespräche anbieten? +
Ja, und nicht nur im Rathaus. Ich habe zugesagt, 50 Firmen und Vereine im Jahr zu besuchen. Dauerhaft, nicht nur im Wahlkampf. Nicht für ein Foto, sondern um zu hören, wo es klemmt. Dazu kommen Gespräche in jedem Ortsteil, denn in Herbrum sind die Fragen andere als am Obenende.
Wahl und Unterstützung
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Wann ist die Wahl? +
Der erste Wahl-Gang ist am 13. September 2026. Bekommt niemand mehr als 50 Prozent? Dann gibt es eine Stichwahl. Die Stichwahl ist am 27. September 2026.
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Warum gilt diese Wahl acht Jahre? +
In Niedersachsen dauert die Amtszeit ab 2026 acht Jahre statt fünf, also bis 2034. Wer am 13. September nicht wählt, entscheidet erst 2034 wieder mit.
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Wie kannst du mich unterstützen? +
Am wirkungsvollsten über das Bürgervotum: Sag, was dir wichtig ist, und stimm ab. Dazu gibt es den Newsletter, sonntags um 18 Uhr per E-Mail. Bald wirst du Botschafter und erzählst in deinem Umfeld, wofür ich stehe. Du kannst auch spenden oder mich in deinen Ortsteil einladen.
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Wo und wie kann ich spenden? +
Über zwei sichere Bankverbindungen. Du findest sie unter Spenden, auch als GiroCode zum Scannen. Weil ich parteilos bin, laufen meine Spenden über Parteikonten. Nur so gibt es einen Steuervorteil. Der beträgt 50 Prozent, bis 1.650 Euro pro Person und 3.300 Euro pro Ehepaar im Jahr. Für die Quittung schreibst du Name und Adresse in den Verwendungszweck.
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Was empfiehlst du deinem Nachfolger, wenn du verlierst? +
Diese Frage beantworte ich nach dem 13. September. Vorher wäre die Antwort unehrlich, denn ich arbeite jeden Tag dafür, dass sie sich nicht stellt. Eines sage ich schon jetzt: Was im Bürgervotum zusammenkommt, gehört den Menschen in Papenburg und nicht mir. Wer auch immer gewinnt, sollte da hineinsehen.
Website und Kontakt
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Ist die Website sicher und datenschutzkonform? +
Ja. Die Seite läuft auf Servern in Europa. Wir nutzen kein Google Analytics, kein Meta-Pixel und keine Werbenetzwerke. Das Bürgervotum hält sich an die Datenschutz-Regeln und ist ohne Tracking. Ein Schutzprogramm hält Roboter fern. Eingereichte Beiträge werden nach dem Wahltag gelöscht. Mehr steht in der Datenschutzerklärung und auf der Seite zur Barrierefreiheit.
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Wie erreiche ich dich und dein Team? +
Du kannst uns eine E-Mail schreiben, an moin@sabrinawendt.de. Du kannst auch anrufen, unter +49-174-1802087. Oder du nutzt das Kontakt-Formular. Hast du eine schnelle Frage? Dann hilft dir die Assistentin Monti. Sie ist Tag und Nacht auf der Seite da. Du findest mich außerdem bei Instagram, Facebook und LinkedIn.